Verstehen Sie Incoterms und wählen Sie den richtigen für Ihr Geschäft.
Incoterms (International Commercial Terms) sind standardisierte Handelsbedingungen, die Käufer- und Verkäuferverantwortlichkeiten im internationalen Handel definieren.
Sie bestimmen: Wer bezahlt Transport, wer arrangiert Versicherung, wer erledigt Zoll und wo geht das Risiko über. Die richtige Incoterm-Wahl kann Ihnen Geld und Kopfschmerzen ersparen.
Orientierung basierend auf Ihrer Situation: • NEUER EXPORTEUR → DDP oder DAP - Lassen Sie Käufer Logistik abwickeln • IMPORTEUR → EXW oder FCA - Kontrollieren Sie Ihren eigenen Transport • SEEFRACHT → FOB oder CIF - Traditionelle Seefracht-Bedingungen • ERFAHREN → Optimieren Sie basierend auf Verhandlungsmacht und Kosten
Vermeiden Sie diese Fehler: • EXW für Export - Problematisch für Ausfuhrzoll (Verkäufer ist nicht Exporteur) • FOB für Container - Technisch inkorrekt, verwenden Sie stattdessen FCA • CIF mit Annahme voller Versicherung - Nur Mindestdeckung (110%) • Fehlender Ort - Immer Ort angeben (z.B. FOB Shanghai)
Minimale Verkäuferpflicht. Käufer holt am Verkäuferstandort ab und erledigt alles.
Verkäufer liefert zum Schiff. Käufer trägt Risiko sobald Waren an Bord sind.
Verkäufer zahlt Transport und Versicherung zum Bestimmungshafen. Risiko geht beim Verladen über.
Maximale Verkäuferpflicht. Verkäufer liefert zur Käufertür, Zölle bezahlt.
Incoterms sind gesetzlich nicht vorgeschrieben, aber international anerkannte Standards. Ihre Verwendung definiert klar die Verantwortlichkeiten und verhindert Streitigkeiten.
FOB ist für Seetransport (Risiko geht über wenn Waren an Bord sind). FCA ist universell und besser für Container (Risiko geht über wenn Waren dem Frachtführer übergeben werden).
Unter DDP zahlt der Verkäufer alles einschließlich Einfuhrzölle im Bestimmungsland. Der Verkäufer benötigt Importfähigkeit (EORI, etc.) im Käuferland.